Beratung zur Energieeffizienz im Unternehmen

Eine sorgfältige und unabhängige Energieberatung zeigt Ihnen Einsparpotenziale und Wege zur rationelleren und kostengünstigeren Energienutzung auf.
Grundlegende Anforderungen an eine Energieberatung ergeben sich aus der Norm DIN EN 16247-1 "Energieaudits - Teil 1: Allgemeine Anforderungen". Dabei steht der Aspekt des Audits, also eine interne oder externe Prüfung der Situation, im Mittelpunkt.
Detaillierter und zielorientierter wird die Energieberatung in der Richtlinie VDI 3922 "Energieberatung für Industrie und Gewerbe" beschrieben.
Wichtig dabei ist immer, dass der Umfang und die Tiefe einer Energieberatung angemessen sind, also zur Situation des konkreten Betriebes und zu den Zielen des Unternehmens passen.

Allgemein lässt sich der Ablauf einer Energieberatung wie folgt skizzieren:
  • Initialberatung
    • Klärung des Beratungsziels, des Gegenstands und der Tiefe der Untersuchung
    • Aufnahme, Analyse und Bewertung des Ist-Zustandes
    • Ableitung von Handlungsempfehlungen
  • Begleitung bei der Umsetzung von Maßnahmen
    • Erarbeitung eines Konzeptes
    • Unterstützung bei der Einholung von Fördermitteln
    • Mitwirkung bei der Ausschreibung von Leistungen
    • Überwachung der Leistungserbringung
    • Beratung zur Abnahme
  • Erfolgskontrolle
    • Beobachtung des weiteren Verlaufs des Energiebezugs
    • Berücksichtigung von inzwischen eingetretenen Änderungen der Rahmenbedingungen
    • Ermittlung der energiebezogenen Leistung und Vergleich mit Prognose

Am wirkungsvollsten ist eine Energieberatung, wenn diese als Zyklus verstanden und durchgeführt wird.
Auf die Erfolgskontrolle folgt dann die
  • Weiterführung der Planung
    • Identifizierung der Ursachen etwaiger Abweichungen
    • Analyse und Bewertung des neuen Zustands unter Berücksichtigung der erfolgten Entwicklung
    • Ableitung von Empfehlungen

EB Kreis 2

Für einen systematischen Betrieb dieses Zyklus empfiehlt sich die Bestellung eines internen oder externen Energiebeauftragten.